02041-106-0
Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Duisburg-Essen
Neurogeriatrie im Marienhospital Bottrop
 
Insbesondere im Alter führen neurologische Erkrankungen zu erheblicher Beeinträchtigung im Alltag und nicht selten auch zu Pflegebedürftigkeit. Immerhin die Hälfte der Erkrankungen, die bleibende Beeinträchtigungen verursachen, ist neurologisch oder psychiatrisch mitbedingt. Neurogeriatrische Patienten stehen also mit im Mittelpunkt unserer medizinischen Behandlung.
Es versteht sich somit, dass gerade auch neurologisches Fachwissen von zentraler Bedeutung ist.
Wir freuen uns daher, nun auch einen neurologischen Facharzt in unserem Team zu haben. Hieraus ergibt sich eine Erweiterung unseres diagnostischen und therapeutischen Spektrums.
 
Krankheitsbilder
 
In diesem Zusammenhang betrachten wir auch aus verstärkt neurologischem Blickwinkel:
 
  • Erkrankungen der Hirngefäße (Schlaganfall, Hirnblutung, arteriosklerotische Hirnerkrankungen)
  • Bewegungsstörungen und Stürze (Parkinson, Normaldruckhydrozephalus, gefäßbedingte und multifaktorielle Gangstörungen)
  • Polyneuropathie
  • Demenzen (inkl. der häufigsten Form – der Alzheimerdemenz und vorübergehender Verwirrtheit „Delir“)
  •  
  • Bewusstseinsstörungen (inkl. epileptischen Anfällen)
  •  
  • unruhige Beine („Restless-Legs-Syndrom“)
Auch die meisten anderen neurologischen Erkrankungen werden im MHB behandelt.
 
Frührehabilitative Behandlung
 
Schon seit Jahren werden altersmedizinische Patienten in unserer Klinik nicht nur akut, sondern auch früh-rehabilitativ  im  Rahmen  der  geriatrischen  Komplexbehandlung  therapiert.  Je  nach  Schädigung  empfiehlt sich dieses Verfahren auch für neurogeriatrische Patienten.
 
Durch das multiprofessionelle Team werden die Betroffenen dabei therapeutisch und aktivierend pflegerisch behandelt. Die Therapieschwerpunkte werden auf den jeweiligen Symptomkomplex ausgerichtet. Entsprechend der Störung kommen hier Physio-, physikalische und Ergotherapie, Logopädie und Psychologie zum Einsatz. Die Behandlungsdauer beträgt ungefähr 2 Wochen. Für eine Beratung bzgl. anderer Therapieformen (sowohl ambulant als auch stationär) und deren Einleitung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
 
Diagnostik
 
Kurzfristig wird unser Spektrum nochmals erweitert und umfangreiche Zusatzdiagnostik für altersneurologische Patienten verfügbar sein.
 
Das beinhaltet:
 
  • ärztliche neurologische und psychiatrische Untersuchungen
  • Ultraschall der hirnversorgenden Arterien
  • Elektrophysiologie (Messungen von Nerven, Muskeln u. evozierten Potenzialen/„langen Leitungsbahnen“)
  • Magnetstimulation
  • Untersuchung des autonomen Nervensystems inkl. Elektrophysiologie und Kreislauffunktionstests
  • Hirnstrommessungen (EEG*)
  • Untersuchung des Nervenwassers („Lumbalpunktion“)
  • umfassende Bildgebung (MRT, CT, Röntgen, etc.*)
* interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Pädiatrie und der Radiologie des Hauses
 

 

 
 Oberarzt Giovanni Calandro - Leitung Neurogeriatrie
 
 
 
Das Ziel unserer Arbeit ist die Selbstständigkeit zu bewahren, wieder herzustellen bzw. wieder zu verbessern.
 
Wir sind uns dessen bewusst, dass Sie oder Ihr Angehöriger als geriatrischer Patient, uns in einer ganz besonderen Weise anvertraut sind, und wir tun alles, um dieser Verantwortung gerecht zu werden.
 
 
Kontakt
Bitte nehmen Sie Kontakt mit unserem Sekretariat auf, um im Vorfeld Fragen zu beantworten und Termine zu besprechen - Telefon (02041) 106-1901
 
 
 

 Kontakt zur Klinik

 
Chefarzt
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Vömel

Facharzt für Innere Medizin
Zusatzweiterbildung Geriatrie, Palliativmedizin,
Physikalische Therapie und Balneologie, Ernährungsmedizin
 
 
Leitung Neurogeriatrie
Giovanni Calandro
 
Facharzt für Neurologie
Zusatzweiterbildung Geriatrie 
 
 
 
Chefarztsekretariat
Monika Hartmann
 
Tel.: (0 20 41) 106-1901
 
 
 
 

 Informationen